MPU-Fragen-Check: Welche Fragen für deinen Fall relevant sind
Beantworte vier kurze Fragen und erfahre, welche Frage-Richtungen im psychologischen MPU-Gespräch für deinen Fall wichtig werden — und welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail.
Welche Fragen kommen auf dich zu? Der Fragen-Check ordnet deine Situation den typischen Gesprächsschwerpunkten zu: Alkohol, Cannabis, Drogen oder Punkte. Grundlagen sind die BASt-Beurteilungskriterien und die FeV-Anlagen 4 und 5. Stand 2026 gibt es keine offizielle Fragenliste — bewertet wird die Nachvollziehbarkeit deiner Veränderung, nicht das Aufsagen von Musterantworten.
So funktioniert der Fragen-Check
Der Check zeigt dir anhand weniger Angaben (Anlass, Konsumverlauf, Vorbereitungsstand), welche Gesprächsfragen in deiner MPU typischerweise im Vordergrund stehen — und worauf die Begutachtungsstelle dabei achtet. Die Themenlinien folgen den Beurteilungskriterien der BASt; es gibt keine offizielle Fragenliste, wohl aber wiederkehrende Schwerpunkte je Anlass.
Was dein Ergebnis bedeutet
Alkohol: Trinkverhalten, Abstinenz oder kontrollierter Konsum und Laborwerte stehen im Zentrum — Angaben und Werte müssen zusammenpassen. Cannabis: Konsumverlauf und Trennung von Fahren und Konsum; seit dem 22.08.2024 (§ 24a StVG) gilt der Grenzwert von 3,5 ng/ml. Punkte: Fahrverhalten und Verkehrsverstöße statt Konsum. Alle: Die drei Fragen Warum? Was hat sich verändert? Warum nicht wieder? ziehen sich durch jedes Gespräch.
Gut zu wissen
Der Check ersetzt keine Vorbereitung, sortiert aber, wo du ansetzen solltest: bei Widersprüchen zwischen Angaben und Nachweisen, bei der Aufarbeitung des Konsumverlaufs oder beim realistischen Blick auf Rückfallrisiken. Ehrliche, konsistente Antworten schlagen auswendig gelernte Musterantworten jederzeit. Für den Weg von dieser Analyse in eine konkrete Planung — Anlass, Nachweise, Zeitplan — gibt es den Vorbereitungs-Check des MPU-Vorbereitung-Guides.
Wann der Fragen-Check nicht reicht
Der Check nennt typische Schwerpunkte — er kennt deine Akte nicht. Bei mehreren Anlässen (z. B. Alkohol und Punkte zusammen), laufenden Ermittlungen oder besonderen Auflagen der Führerscheinstelle weicht das Gespräch spürbar ab. Verbindliche Auskunft gibt die Begutachtungsstelle, bei der dein Verfahren läuft.
Quellen und Stand: Grundlagen sind die FeV-Anlagen 4 und 5, die Beurteilungskriterien der BASt und die aktuellen Grenzwerte (u. a. 3,5 ng/ml für Cannabis seit dem 22.08.2024, 1,6 Promille BAK für Alkohol). Diese Seite: Stand August 2026; Prüfdaten stehen auf jeder Ratgeberseite.
Häufige Fragen zum Fragen-Check
Gibt es die offizielle MPU-Fragenliste? Nein — die Gesprächsführung ist individuell, es gibt keinen verbindlichen Katalog. Wohl aber wiederkehrende Themenlinien je Anlass, und genau die zeigt der Check. Sind das Fangfragen? Im Sinne von Tricksen: nein. Nachfragen dienen der Prüfung von Widersprüchen; wer seine Geschichte ehrlich und konsistent erzählt, braucht keine auswendig gelernten Antworten. Kostet der Check etwas? Nein — direkt im Browser, ohne Anmeldung, keine Datenübertragung.
Wie bereite ich mich auf die gezeigten Fragen vor? Schreibe für jede Themenlinie deine eigene Antwort auf: Was war der Anlass, was hat sich seither verändert, woran erkennt man das, und warum passiert es nicht wieder? Stimme deine Angaben mit Laborwerten und Nachweisen ab — Konsistenz schlägt Auswendiglernen.